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Demokratie ist immer nur so gut, wie die Menschen, die sie gestalten. Aber sind wir Gestalter? Und was braucht es, um wieder Gestalter zu werden? Theodor W. Adorno hat einmal gesagt: „Große Kunst war immer auch Ware, aber nie nur das.“ Wir knüpfen dort an, sehen in der Kunst die Möglichkeit, Menschen zu inspirieren, Sinne zu öffnen, Selbstwirksamkeit und Teilhabe zu fördern. So kann sie Selbstzweck und zugleich politisch sein und schafft damit die Verbindung vom Ich zum Wir.

News

Kunst für Demokratie hat sich beim diesjährigen Contest für die „Kultur- und Kreativpiloten“ beworben. Mehr Informationen: https://kultur-kreativpiloten.de

Die Planung für einen gemeinsamen Auftritt von Konstantin Wecker und Eugen Drewermann zu Ehren Arno Gruens gehen voran. 

Der Vertrag zwischen David Goeßmann, Frank Alva Buecheler und Jeannette Hagen für die Erstellung der Dramaturgie für das Bühnenstück zum Sachbuch „Die Erfindung der bedrohten Republik“ ist unterzeichnet.

Unser erster Workshop „Gemeinsam das Grundgesetz vertonen“ mit Sänger/Komponist Mark Scheibe findet im November in der Berliner Giesendorfer Grundschule statt.

Unser Konzept steht auf drei Säulen:

FREIHEIT

Wir sind überzeugt, dass die Freiheit der Kunst eine Kernbasis unserer Demokratie ist. Wie die Pressefreiheit und die Meinungsfreiheit muss Kunstfreiheit gewährleistet sein. Nicht umsonst ist sie in unserem Grundgesetz verankert.

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„Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei.“ Kunst ist ein Werkzeug, um Missstände aufzudecken, den Finger in die Wunde zu legen und Gesellschaftskritik anzubringen. Kunst ist Projektionsfläche und Medium zur Gestaltung. Sie einzuschränken, bedeutet, Grundrechte zu beschneiden. Das lassen wir nicht zu. Kunst für Demokratie initiiert und fördert Projekte, die sich kritisch mit Themen aus Politik und Gesellschaft auseinandersetzen.

GESTALTUNG

Demokratie ist immer nur so gut wie die Gesellschaft, die sie gestaltet. Wir leben in Zeiten, in denen unsere Demokratie von vielen Seiten angegriffen wird und die Frage, ob wir sie stabil halten können, steht und fällt mit unseren Werten.

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Kunst in der Bildung und Erziehung schafft Räume, in denen Werte entwickelt werden können. Kunst schult unsere Sinne, lässt uns wach und offen sein. Kunst schult Flexibilität im Denken, fördert Empathie, das Gefühl der Selbstermächtigung und Toleranz. Kunst für Demokratie hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kunst im Bildungsbereich zu fördern. Wir gestalten Projekte und Workshops an Schulen und in anderen Bildungseinrichtungen und unterstützen Initiativen, die diesen Weg ebenfalls gehen. Mit unserer Reihe „Demokratie im Gespräch“ fördern wir den Schritt in die Eigenverantwortung – weg vom Nehmer*in hin zum Gestalter*in.

VIELFALT

Kunst und Kultur leben von Vielfalt. Wie arm wäre unser kulturelles Leben, beschränkte es sich ausschließlich auf Deutsches Brauchtum. Wie farblos wäre unser tägliches Leben und wie anfällig wäre eine Kultur,

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die aus sich heraus nur Inzucht produzieren kann, weil sie nicht von außen befruchtet wird. Das Leben braucht Reize, um sich zu entwickelt. Eintönigkeit lässt uns verarmen. Darum fördern wir internationale Kunst, vorrangig die von Geflüchteten oder von Künstlern, deren Kunstfreiheit im eigenen Land eingeschränkt ist. Kunst für Demokratie initiiert Projekte, die Geflüchteten helfen, über die Kunst in ihrer Wahlheimat anzukommen und sich zu zeigen. Und wir unterstützen mit Kunst Initiativen und Vereine, die Geflüchteten helfen.

Auf unserem Blog können Sie laufende und vergangene Projekte und Veranstaltungen verfolgen:

Bevorstehende Veranstaltungen

„Demokratie im Gespräch“ 

Lesung mit David Goeßmann „Die Erfindung der bedrohten Republik“

Tickets und Veranstaltungshinweise: Eventbrite

Nächste Projekte

  • TEDx in Köln „Demokratie“ – Datum wird bekanntgegeben
  • Projektwoche: „Vertonung des Grundgesetzes“ an der Giesendorfer Grundschule in Berlin mit Mark Scheibe
  • Dramaturgie und Theateraufführung von „Silvester“ (nach dem Sachbuch „Die Erfindung der bedrohten Republik“ von David Goeßmann
  • Foto-Ausstellung „Fünf Jahre später – Wie uns die „Flüchtlingskrise“ verändert hat“
  • „Demokratie im Gespräch“ mit Hajo Schuhmacher „Männerspagat“
  • Bühnenprogramm mit Konstantin Wecker, Eugen Drewermann „Wider den Gehorsam – In Gedenken an Arno Gruen“